Wesen und Charakter des Labradoodle:

Ursprüngliches Ziel der Verpaarung war es Hunde zu züchten, die sich als Therapie- und Assistenzhunde eignen und nicht haaren. Dementsprechend sollten sie ein ausgeglichenes Temperament haben, intelligent und sozial verträglich sein.

Da in Europa keine Rassestandards festgelegt sind, ist der Charakter des Labradoodles stark vom Züchter und den verpaarten Elterntieren abhängig. Auch wenn das Wesen nicht eindeutig vorhersagbar ist, soll der Labradoodle die positiven Eigenschaften des Labradors und des Pudels vereinen. Labradoodle sehen meist nicht nur freundlich aus, sie sind es auch. Allerdings lässt sich ihr Verhalten nur begrenzt voraussagen, da zwei unterschiedliche Rassen beteiligt sind. Oft sind Labradoodle verschmust, sozial und können gut als Familienhund gehalten werden – sofern sie ausreichend Bewegung bekommen. Schließlich gehen sowohl Pudel als auch Labrador Retriever auf Jagdhunderassen zurück.

Sowohl Labrador Retriever als auch Pudel sind ursprünglich Jagdhunde. Beide kamen dabei rund ums Wasser zum Einsatz, weswegen Labradoodle meist gerne schwimmen. Sie sind ausgezeichnete Begleiter für lange Wanderungen und können Sie als ausgewachsene Hunde und nach entsprechendem Training gut bei Fahrradtouren oder Ausritten begleiten.

Viele Hundehalter entscheiden sich für die Designerrasse Labradoodle, da sie nicht haaren und damit für Allergiker geeignet sein sollen. Aber stimmt das? Untersuchungen haben ergeben, dass es keine Hunderasse gibt, die zu 100 Prozent allergikerfreundlich ist. Dies liegt daran, dass Betroffene einer Hundehaarallergie nicht auf die Haare selbst, sondern auf bestimmte Eiweiße reagieren, die sich auf der Haut, im Speichel und Urin befinden.

Dennoch gelten Hunderassen, die nicht so stark haaren und weniger Hautschuppen produzieren, als geeigneter für Allergiker als andere Rassen. Es gibt jedoch keine Garantie, dass Ihr Labradoodle bei Ihnen keine allergischen Reaktionen auslöst.

Der Labradoodle ist ein idealer Familienhund. Der Charakter der wuscheligen Hunde für Allergiker ist sanft, geduldig und lernfähig – er kann aber auch sehr stolz sein.

Der Pudel und der Labrador Retriever sind Jagdhunderassen, die körperlich und geistig beschäftigt werden wollen. Auch der Labradoodle benötigt ausreichend Bewegung und ist ausgeglichener, wenn er auch geistig gefordert wird. Agility, Obedience, Dummyarbeit oder Trickdogging sind u. a. Beschäftigungsformen, für die sich der Labradoodle eignet.

Abhängig vom Labradoodle-Typ kann sein Aussehen sehr stark variieren. Wenn es sich um einen Labradoodle der ersten Generation handelt, ist es sehr kompliziert,  vorher zu sagen, wie er als ausgewachsener Hund sein wird, da es sich um einen Mischling handelt und die Möglichkeiten unzählig sind. Er kann langes, kurzes, gelocktes, rauhes, weiches Fell usw. bekommen.

Herkunft & Geschichte des Labradoodle:

Die Geschichte des Labradoodle liegt in Australien. Wally Conron kreuzte im Jahr 1989 einen Labrador und einen Pudel, um einen Blindenführhund zu schaffen, der für Menschen mit Hundehaarallergie besser verträglich sein sollte. Die Hunde wurden als Labradoodle bezeichnet (Labrador und Pudel – englisch: poodle).

Wie alle Hunde braucht auch der Labradoodle täglich körperliche und geistige Beschäftigung. Ob der Labradoodle dabei in einer Wohnung, einem Haus, in der Stadt oder auf dem Land gehalten wird, ist eher zweitrangig, solange der Hund ausreichend Auslauf und Zuwendung erhält. Bei der Anschaffung sollte man bedenken, dass das Fell des Labradoodles, je nach Fellstruktur, recht pflegeintensiv sein kann. Regelmäßiges Bürsten und ggf. auch Scheren ist notwendig, damit es nicht zu Verfilzungen kommt. Der Labradoodle wurde gezüchtet, um sich in einen hypoallergenen Hund mit idealen Eigenschaften für Therapie- oder Assistenzaufgaben zu verwandeln. Dieses „Produkt“ erhielt den Namen Labradoodle. Diese hybride Hunderasse war ein Erfolg und wurde sehr schnell außerhalb Australiens bekannt. Der nicht haarende Pudelanteil ermöglichte es, allergischen Hundeliebhabern einen eigenen Hund zu besitzen. Diese Hunderasse wurde bis heute vom FCI nicht anerkannt.

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